neues Festpielhaus in Erl: 1. Tiroler Festspiele Erl im Winter vom 26.12.2012-06.01.2013

Orchester und Chorakademie der Tiroler Festpiele Erl (©Foto:  Tiroler Festspiele Erl/ Tom Benz)

Orchester und Chorakademie der Tiroler Festpiele Erl (©Foto: Tiroler Festspiele Erl/ Tom Benz)

Das Programm der 1. Tiroler Festspiele Erl im Winter, die vom 26.12.2012 bis 06.01.2013 im neu erbauten Festspielhaus in Erl stattfinden, ist umfangreich: Eckpfeiler des Erler Winterprogramms sind Mozart, Belcanto und italienisches Programm auf der einen Seite, Mut zu Zeitgenössischem und Experimentellem auf der anderen Seite.

Mozarts Le nozze di Figaro (05.01.2013, 18.00 Uhr , Tickets der Kategorie II & III bereits ausverkauft) und Verdis Nabucco (29.12.2012, 18.00 Uhr & 04.01.2012, 18.00 Uhr) stehen auf dem Opernspielplan, Messen von Bach (28.12.2012, 18.00 Uhr, Messe in h-Moll, BWV 232, ausverkauft), Rossini (Petite Messe Solennelle, 30.12.2012, 11.00 Uhr) und Beethoven (Missa Solemnis, 06.01.2013, 11.00 Uhr , Tickets der Kategorie II & III bereits ausverkauft) , ein fulminantes Silvesterkonzert u.a. mit Arien und Ensembles aus Opern von Gioacchino Rossini, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi  (31.12.2012, 18.00 Uhr) und ein beschwingtes Neujahrskonzert u.a. mit Werke von Johann Strauss I & II, Franz von Suppé, Josef Strauss und Joseph Lanner (01.01.2013, 11.00 Uhr) bilden das Konzertprogramm bei den Tiroler Festspielen Erl.

Gustav Kuhn leitet Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl, die nun auch im Winter zusammenkommen.

Die festliche Eröffnung am 26.12.2012 leiteten sechs junge vielversprechende Dirigenten aus Italien, Österreich und Deutschland ‒ ein klares Bekenntnis von Festspielpräsident Hans Peter Haselsteiner und von Festspiel-Gründer Gustav Kuhn, der Nachwuchsförderung auch weiterhin gebührenden Raum zu gewähren.

Zur Eröffnung am 26.12.2012 waren Werke von Rossini, Donizetti und Bellini, von Daniel Schnyder und Angelo di Montegral zu hören. Im Anschluss erklang dann Bela Bartoks Einakter Herzog Blaubarts Burg, dirigiert von einem der sechs jungen Dirigenten, Tito Ceccherini.

Das Festspielprogramm wird ergänzt durch drei Specials: Ein klassischer Klavierabend  mit Davide Cabassi & Jasminka Stančul, ein der experimentellen Musik gewidmetes Konzert des Ensemble Risognanze und ein Auftritt der Musicbanda Franui mit Bariton Michael Kupfer zeugen von der für Erl so charakteristischen Handschrift, sich auch der Kammermusik, dem Zeitgenössischen und Cross-Over-Projekten zuöffnen.

Das Festpielhaus in Erl

Die Tiroler Festspiele Erl finden im Winter (und im Sommer zu Zeiten der Passionsspiele) im Festspielhaus statt, das seit Oktober 2010 in Erl erbaut wird. Das Festspielhaus verfügt über insgesamt 862 Sitzplätze ‒ 732 auf der Tribüne und 130 mobile Sitzplätze im Bereich des Orchestergrabens ‒ und den mit 160 qmgrößten Orchestergraben der Welt. Die gesamte Nutzfläche beträgt 7.000 qm

Das Festspielhaus wurde von Delugan Meissl Associated  Architects, Wien, geplant und von der STRABAG als Generalunternehmer gebaut (Projektleitung: Ing. Georg Höger). Durch seine dunkle Fassade passt es sich im Sommer an die von dunklem Wald geprägte Hintergrundlandschaft an und gewährt dem Passionsspielhaus den Vortritt.

Im Winter ist es umgekehrt: Während das weiße Passionsspielhaus in der verschneiten Umgebung zurücktritt, sticht das dunkle, zu den Vorstellungen beleuchtete Festspielhaus inmitten der hellen Landschaft hervor.

Der Bau des Festspielhauses und die dazu nötige Infrastruktur wie z.B. das Parkhaus werden durch die Haselsteiner Familien-Privatstiftung ermöglicht, die den Großteil der auf 36 Millionen Euro veranschlagten Baukosten sowie sämtliche Unterhaltungskosten und die Kosten für die Bespielung des Festspielhauses tragen wird.

Im Oktober 2011 gab die Tiroler Landesregierung eine Beteiligung im Rahmen des “Tiroler Kulturinvestitionspakets 2012 bis 2015″ in Höhe von 8 Millionen Euro bekannt. Die Höhe der finanziellen Beteiligung des Bundes soll ebenfalls 8 Millionen Euro betragen. Die diesbezügliche Zusage wird noch erwartet.

Mit dem Bau des Parkhauses auf dem ehemaligen Park- / Schotterplatz wurde im Februar 2012 begonnen, ein erstes Parkdeck wird bereits zu den Tiroler Festspielen Erl im Sommer nutzbar sein. Das gesamte Parkhaus mit 450 Stellplätzen auf drei Etagen wird zu den Tiroler Festspielen Erl im Winter zur Verfügung stehen. Fassade und Dach des Parkhauses werden intensiv begrünt, dazu kommt eine umfassende begleitende Landschaftsplanung. Dank einer von Architekten und Landschaftsplanern optimal angelegten Geländenutzung und -situierung an einer Geländestufe fügt sich das Geb.ude perfekt in die Umgebung ein.

Kartenverkauf

Die Karten für die 1. Tiroler Festspiele Erl Winterkosten zwischen 30,- und 185,- Euro. Im Angebot sind auch zahlreiche Abonnements und ein übertragbares Generalabo, das alle Veranstaltungen außer der Eröfnung umfasst.

Tickets sind telefonisch unter +43 (0)512 / 57 88 88 13 und im Online-Shop auf www.tiroler-festspiele.at/winter erhältlich. Bis 31. Mai 2012 gibt es 10 % Frühbucherrabatt,

Kindern und Jugendlichen gewähren die Festspiele attraktive Ermäßigungen.

Tiroler Festpiele Erl
Mühlgraben 56a
A-6343 Erl
T +43 (0)53 73 / 81 000

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